Grabarten

Abhängig von der Art der gewählten Bestattung bieten sich auf den kommunalen Friedhöfen in Minden unterschiedliche Formen der Beisetzung.

Erdbestattungen in Minden:

Reihengrabstätten

In sämtlichen Reihengräbern besteht keine Möglichkeit Partner nebeneinander zu beerdigen. Weitere Urnen sind nur möglich, solange das Feld noch belegt wird, Verlängerungen sind nicht möglich.

  • Reihengräber
    sind Einzelgrabstätten, die zeitlich und räumlich der Reihe nach belegt werden und ausschließlich im Todesfall für die Dauer der vorgeschriebenen Ruhezeit zugeteilt werden. Die Gestaltungsfläche darf die Maße 1,75 m x 0,75 m nicht überschreiten. Auf dem Nordfriedhof ist auch das Maß 1,25 x 2,00 je nach Feld möglich.
  • Rasenreihengräber
    Bei Rasenreihengräbern ist die Grabplatte so in den Rasen eingelassen, dass beim Rasenmähen keine Erschwernisse auftreten. Deswegen ist Grabschmuck nur in den Wintermonaten erlaubt. Es besteht während der Mähsaison keine Möglichkeit Blumenschmuck usw auf die Grabstelle zu bringen.
  • Rasenreihengräber mit Pflanzstreifen und verkürzter Nutzungszeit
    werden zunächst nur auf dem Nordfriedhof angeboten. In der Pflanzfläche sind Grabsteine wie im normalen Reihenfeld möglich. Die Pflanzfläche kann von den Angehörigen gestaltet werden. Die Bepflanzung und die Grabsteine werden nach 20 Jahren abgeräumt. Die Ruhefrist von 30 Jahren bleibt bestehen. Die Städtischen Betriebe sorgen stets für einen gepflegten Eindruck.

 

Wahlgrabstätten

Das Nutzungsrecht an einem Wahlgrab wird zunächst für 40 Jahre erworben. Eine Verlängerung ist jederzeit möglich, erfolgt aber auch stets dann, wenn bei einer weiteren Belegung die Ruhezeit von 30 Jahren nicht mehr gegeben ist. Wahlgräber, Waldplätze und Gruftanlagen können individuell mit Särgen, Urnen oder Särgen und Urnen belegt werden. Pro Grab sind ein Sarg und zusätzlich zwei oder vier Urnen möglich. Mit Ablauf der Ruhezeiten von jeweils 30 Jahren können weitere Belegungen erfolgen.

  • Wahlgräber
    eignen sich als Familiengräber. Sie können auf dem jeweiligen Friedhof frei gewählt und von den Hinterbliebenen individuell gestaltet werden. Dies betrifft sowohl die Gestaltung mit Gedenksteinen und Kreuzen als auch die gärtnerische Pflege. Zudem kann die Größe der Grabstätte selbst bestimmt werden. Die Vorgaben der Friedhofssatzung sind hierbei zu beachten.
  • Waldplätze
    sind individuelle in Grünanlagen eingepasste Begräbnisplätze.
  • Gruftanlagen
    sind auf dem Nord- und Südfriedhof möglich.

 

Beisetzung im historischen Bestattungsgarten

Im Bestattungsgarten  auf dem Nordfriedhof werden alle Gräber von den SBM gestaltet und gepflegt. Die Gebühren für die Bestattungen, das Nutzungsrecht und die Friedhofsunterhaltung sowie die Kosten für Grabgestaltung und Pflege (ohne Grabstein) werden pauschal erhoben.

Verfügbar sind Einzel-, Partner- und Partnertiefgräber. Bei Partner- und Partnertiefgräbern werden die Pflegekosten der Grabstellen bis zur zweiten Beerdigung jährlich erhoben.

Urnenbestattungen in Minden

Feuerbestattung ist nicht gleich Feuerbestattung. Die Friedhöfe Minden bieten speziell auf Ihre Vorlieben und Bedürfnisse ausgerichtete Möglichkeiten. Während anonyme Beisetzungen „still“ (ohne Angehörige) durchgeführt werden, haben die Angehörigen bei allen anderen Bestattungsformen die Möglichkeit, an der Beisetzung (auch Ausstreuung) teil zu nehmen.

  • Urnenreihengräber
    sind für eine Urne vorgesehen. Gegen Gebühr ist die Bestattung einer zweiten Urne möglich.
  • Urnenreihengräber mit städtischer Pflege
    sind eine gute Möglichkeit, wenn die Pflege durch Angehörige nicht langfristig gesichert ist. Sie haben die Wahl zwischen liegenden und aufrechten Steinen.
  • Anonyme Urnenreihengräber
    sind Gemeinschaftsanlagen. Blumenschmuck ist nur am Gedenkstein zulässig.
  • Halbanonyme Urnen-Gemeinschaftsanlagen
    Sollen einen Ort des Gedenkens ermöglichen. Die Urnen werden in einer schlichten Fläche beigesetzt. An einer Stelle wird ein kleines Schild mit Namen und Daten des Verstorbenen angebracht.
  • Urnenhain
    Im Urnenhain werden Urnen unter einem Baum beigesetzt. Dezenter Grabschmuck ist möglich. Kleine Schilder oder Findlinge mit Namen des Verstorbenen sind zulässig.
  • Aschenstreuwiese
    Eine Verstreuung auf der Aschenstreuwiese ist nur möglich, wenn der oder die Verstorbene dies zuvor testamentarisch festgelegt hat.
  • Urnenwahlgräber
    Bieten die Möglichkeit bis zu vier Urnen beizusetzen. Sie eignen sich als Familiengrabstätte.
  • Urnenwahlgräber „Waldplätze“
    Sind in eine kleine Grünanlage eingebettet und bieten Platz für bis zu vier Urnen.
  • Kolumbarien
    In Kolumbarien werden Einzel- und Doppelplätze angeboten. Die Grabplatte kann frei gestaltet werden, muss aber die Urnenkammer fest verschließen. Der Blumenschmuck darf andere Urnenkammern nicht beeinträchtigen.

 

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